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08.07.2019 I EDR packt mit an: Ausbau Hochwasserschutz in Mühldorf a. Inn

Der Freistaat Bayern investiert kräftig in den Hochwasserschutz. Am 4. Juli informierte das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim Vertreter aus Presse und Politik zu aktuellen Maßnahmen der Kreisstadt Mühldorf a. Inn.

Dort wird zum Hochwasserschutz eine Spundwand mit einer Länge von 1,3 Kilometern errichtet. Die EDR GmbH unterstützt das Projekt durch Leistungen aus den Bereichen Tragwerksplanung, Vermessung und Geotechnik in allen Leistungsphasen.

Die Spundwand soll auf Höhe der dortigen Kläranlage beginnen und östlich des regional größten Arbeitgebers ODU verlaufen - einem Hersteller von Steckverbindungssystemen. Enden wird die Hochwasserschutz-Wand im Süden, angrenzend zur ehemaligen Bundesstraße B12.

Ergänzend zu diesem Bauwerk sollen zwei Pumpwerke zur Binnenentwässerung errichtet werden. Sie sollen auf Höhe der Firmengruppe ODU und der örtlichen Kläranlage entstehen. Ihre Aufgabe wird sein, Wasser bei starkem Regen oder einer Überflutung in den Inn zu pumpen.

In diesem Jahr wird der Bau der Spundwand fertiggestellt. Schätzungsweise 1,3 Millionen Euro wird ihre Errichtung kosten. Im Jahr 2020 sollen alle Hochwasserschutz-Baumaßnamen in Mühldorf a. Inn enden. Ihre Kosten belaufen sich nach aktuellem Stand auf insgesamt 5 Millionen Euro.

Auf dem Bild (v.r.n.l): Paul Geisenhofer, Behördenleiter des Wasserwirtschaftsamtses Rosenheim; Thorsten Glauber, Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz; Marianne Zollner, 1. Bürgermeisterin der Stadt Mühldorf a. Inn; Marcel Huber, Landtagsabgeordneter; Georg Huber, Landrat des Lkr. Mühldorf a. Inn