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06.08.2018 | Spatenstich Großprojekt Tunnel Starnberg

Am 20.07.2018 war der Spatenstich für den Starnberger Tunnel – ausgeführt vom Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur  Andreas Scheuer, der Bayerischen Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr  Ilse Aigner, CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt und weiterer regionaler Prominenz.

Laut Prognose sollen bald bis zu 40.000 Autos über die Bundesstraße B2 durch Starnberg rollen. Um den Stadtkern von Starnberg zu entlasten wird daher auf einer Gesamtlänge von 2.180 Metern ein Tunnel errichtet der den Transitverkehr vorbeileitet. Die überdeckte Strecke mit einer Länge von ca. 1.878 Metern setzt sich aus einer offenen Bauweise, einer bergmännischen Strecke und einem Abschnitt in Bohrpfahldeckelbauweise zusammen. Aufgrund der schwierigen geologischen Verhältnisse sowie der hohen Grundwasserstände wird der bergmännische Bereich mit einer Tunnelbohrmaschine errichtet. Die Rampenbauwerke Süd und Nord werden in offener Bauweise erstellt. Zunächst wird zwei Jahre lang die Zufahrtsstrecke im Norden des Tunnels ausgebaut bevor der eigentliche Bau des Tunnels beginnt.

Die Planungen zur Verkehrsentlastung der Stadt Starnberg haben bereits vor über 30 Jahren begonnen. EDR war seitdem in den anspruchsvollen Planungsprozess involviert und hat die Bauverwaltung in den entscheidenden Planungsschritten unterstützt. Während des gesamten Planungsprozesses wurden, neben den technischen Herausforderungen, diverse Alternativen und Variantenstudien durchgeführt, um die für die Starnberger Bürger verträglichste Lösung zu finden.

Aktuell sind die Tunnelbauexperten von EDR vom staatlichen Bauamt Weilheim mit der Anpassung der Entwurfsplanung und der Erstellung der Ausschreibungsunterlagen mit Teilen der Ausführungsplanung für das Großprojekt beauftragt.


Foto oben: © Staatl. Bauamt Weilheim
Foto unten: Bundesminister A. Scheuer, Bay. Staatsministerin I. Aigner, Landrat K. Roth, Frau Dr. U. Eiling-Hütig, MdL (Kreis STA und teilweise WM), Bereichsleiter Tunnelbau Günther Eger (EDR); © EDR GmbH